Die Notwendigkeit, die Einrichtung HfG Ulm dokumentarisch zu fassen und detaillierte Informationen über ihre Arbeit zusammenzustellen, war unbestritten. Der wachsende zeitliche Abstand bedrohte zudem die Verfügbarkeit von Quellenmaterial; andererseits war lange Zeit ein "Schweigen aller Beteiligten" als Schutzmechanismus angesichts belastender Umstände bei der Auflösung der HfG unvermeidlich.

Im August 1981 konzipierte Nick Roericht das Projekt einer zusammenfassenden Darstellung der HfG und stellte eine erste Konzeption der Geschwister-Scholl-Stiftung vor.

Die Stadt Ulm zeigte grosses Interesse die HfG-Synopse in das Programm der Landeskunstwochen aufzunehmen.
Darauf wurde im September 1981 ein erster Leistungs- und Kostenrahmen erstellt.
Die anlaufenden Arbeiten liessen jedoch bald erkennen, dass der erste Leistungsrahmen zu eng konzipiert war und eine dem Thema angemessene Darstellung seine Veränderung notwendig machte.

Es wurde desshalb die Arbeitsgruppe HfG-Synopse gegründet, die im Rahmen des Designbüros Roericht das Projekt realisiert hat.

Die erste Fassung der Synopse wurde anlässlich der Landeskunstwochen als Plakat vorgestellt.
Gleichzeitig erschien die "Taschen Synopse", eine Art Katalog, als die Synopsenpremiere begleitende Eröffnungsausgabe.
Die Taschen-Synopse beschrieb die Intention des Herausgebers, den Entstehungshintergrund der Synopse, zeigte die Gliederung und enthielt schliesslich die Bild- und Dokumentenlegenden und Quellen.

Im September 1986 erschien die HfG-Synopse als überarbeitete Version in halber Originalgrösse.